Auch bekannt als: Vernatsch, Trollinger, Schiava Gentile, Schiava Grigia, Schiava Grossa
Schiava ist wie ein rotes Seidentuch im Abendwind über den Hängen Südtirols: zart, transparent und doch voller Geschichten. Ihr Farbton gleicht hellem Rubin, fast wie ein sanft verwischter Aquarellklecks in einem alten Skizzenbuch eines Malers aus Bozen. In der Nase tanzen rote Johannisbeeren, reife Erdbeeren und ein Hauch Veilchen, als würde ein Alpenmädchen mit Blumen im Haar durchs Weinberggras laufen. Am Gaumen ist sie kühl, leichtfüßig und verspielt, mit einem feinen, bittermandeligen Nachhall, der an die einfache, ehrliche Süße italienischer Dorffeste erinnert. Diese Traube spricht leise, doch wer ihr zuhört, entdeckt eine Melodie aus Bergluft, Sonnenterrassen und der stillen Sehnsucht nach einem endlosen Sommernachmittag.
Schiava zeigt typischerweise Aromen von rote johannisbeere, erdbeere, kirsche, veilchen, mandel. Körper: leicht · Säure: mittel · Tannin: niedrig.
Schiava passt hervorragend zu Speckbrettl mit Südtiroler Speck und Schüttelbrot, Canederli in klarer Brühe, Tagliatelle mit Steinpilzen, Polenta mit geschmortem Kaninchen, Gegrillte Forelle aus dem Gebirgsbach, Margherita-Pizza aus dem Holzofen. Eine persönliche Empfehlung zu deinem konkreten Gericht bekommst du kostenlos von Henri, dem KI-Sommelier auf wine-pairing.online.
Schiava ist eine rote Rebsorte.
Die wichtigsten Anbaugebiete für Schiava: Südtirol – Alto Adige, Trentino, Lago di Caldaro (Kalterersee), Oltradige, Meraner Hügel.
Schiava wird typischerweise so ausgebaut: Meist im Edelstahl oder großen, alten Holzfässern ausgebaut, um Frische, Leichtigkeit und zarte Frucht zu bewahren; selten längere Fassreife..
Speckknödel, Kalbsbraten, Pizza mit Pilzen, gebratene Forelle, milder Bergkäse Der feine Körper hält mit norditalienischen, nicht zu schweren Gerichten Schritt. Mandelnote und rote Frucht verbinden sich mit Pilzen, Speck und zarten Braten.
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