Auch bekannt als: Spätrot, Zierfandler Spätrot
Der Zierfandler leuchtet im Glas wie das letzte Abendlicht über der Thermenregion: hellgolden, mit einem Schimmer von Honig auf poliertem Stein. In seinem Duft mischen sich reife Aprikosen, kandierte Zitruszesten und ein Hauch von Bienenwachs, als würde ein Sommer über den Weingarten streichen. Am Gaumen ist er zuerst zurückhaltend wie ein leiser Walzer, dann entfaltet er eine saftige Fülle, die an Marillenknödel, Mandelblüten und frische Trauben erinnert. Seine Säure tänzelt klar und kühl wie die Donau im Morgengrauen und trägt eine feine, fast salzige Mineralität. Dieser Wein hat etwas von einem Wiener Kaffeehauspoeten: still, nachdenklich, doch voller Geschichten, die sich erst mit der Zeit und im zweiten Glas offenbaren.
Zierfandler zeigt typischerweise Aromen von aprikose, marille, zitrus, mandel, honig. Körper: mittel · Säure: hoch.
Zierfandler passt hervorragend zu Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat, Tafelspitz mit Apfelkren und Schnittlauchsauce, Zanderfilet vom Grill mit Kräuterbutter, Backhendl mit Vogerlsalat, Gebackener Karpfen mit Erdäpfeln, Wiener Backhendl-Salat mit Kürbiskernöl. Eine persönliche Empfehlung zu deinem konkreten Gericht bekommst du kostenlos von Henri, dem KI-Sommelier auf wine-pairing.online.
Zierfandler ist eine weisse Rebsorte.
Die wichtigsten Anbaugebiete für Zierfandler: Thermenregion, Gumpoldskirchen, Traiskirchen, Tattendorf, Bad Vöslau.
Zierfandler wird typischerweise so ausgebaut: Meist Ausbau im Edelstahl mit langem Hefelager, gelegentlich teilweiser Ausbau im großen Holzfass für mehr Fülle und Reife..
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