Pasta & Italienisch · Wine-Pairing-Lexikon

Ossobuco & Barbera

Warum die saftige Säure des Barbera das geschmorte Ossobuco alla Milanese ideal begleitet.

Das Gericht

Ossobuco alla Milanese

Geschmorte Kalbshaxenscheiben in Tomaten-Weisswein-Sugo mit Gremolata, klassisch auf Safranrisotto.

Der Wein

Barbera d'Alba / d'Asti

Rotwein, mittelkräftig, saftig · Serviertemperatur 15–17 °C

Piemonts Alltagsheld: dunkle Kirsche, Pflaume, kaum Tannin, dafür markante, saftige Säure und pure Trinkfreude.

Geschmacksprofil – was überwiegt?

Rate zuerst: Welche Empfindung überwiegt in diesem Gericht?

Warum dieses Pairing funktioniert

Das über Stunden geschmorte Fleisch ist butterzart – hartes Tannin hätte hier keinen Widerstand und würde bitter herausstehen. Barbera setzt stattdessen auf Säure: Sie hält den reichen Schmorsugo frisch, verbindet sich mit der Tomate und schneidet durch das Mark. Die Zitrusnote der Gremolata findet in der Saftigkeit des Weins ihr Echo.

Wenn dieser Wein nicht verfügbar ist

  • Nebbiolo Langhe für mehr Grösse
  • Merlot del Ticino, weicher
  • Sangiovese

Sommelier-Tipp: Der Safran im Risotto verträgt sich hervorragend mit der Kirschfrucht des Barbera – das Pairing umarmt bewusst das ganze Gericht, nicht nur das Fleisch.

Häufige Fragen

Barolo zum Ossobuco – zu viel des Guten?

Ein junger Barolo ist zu tanninstark für das zarte Schmorfleisch. Ein gereifter (10+ Jahre) mit mürbem Tannin dagegen ist ein Luxus-Pairing.

Welcher Weisswein könnte passen?

Da mit Weisswein geschmort wird: ein kräftiger, gereifter Soave oder ein Timorasso hält der Intensität stand – für Experimentierfreudige.

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Welcher Wein passt zu Ossobuco alla Milanese?

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