Vegetarisch · Wine-Pairing-Lexikon
Ratatouille & Rosé aus der Provence
Das südfranzösische Gemüsegericht und sein Heimwein: Warum Provence-Rosé zur Ratatouille gehört wie Olivenöl und Thymian.
Das Gericht
Ratatouille
Auberginen, Zucchetti, Peperoni und Tomaten, langsam mit Kräutern der Provence geschmort – Südfrankreich auf dem Teller, warm oder lauwarm serviert.
Der Wein
Rosé de Provence
Rosé, trocken & delikat · Serviertemperatur 8–10 °C
Blassrosa, trocken und aromatisch fein: rote Beeren, Zitrus, ein Hauch Garrigue-Kräuter – der Inbegriff des Sommerweins.
Warum dieses Pairing funktioniert
Regionale Paarung in Reinform: Die Kräuternoten des Rosés spiegeln Thymian und Rosmarin im Gericht, seine Frische hebt die Süsse des geschmorten Gemüses. Rotwein-Tannin hätte an Auberginen und Tomatensäure zu kämpfen – der Rosé umgeht das Problem elegant.
Wenn dieser Wein nicht verfügbar ist
- •Rosé aus dem Tessin (Rosato di Merlot)
- •Vermentino
- •Leichter Grenache rot, gekühlt
Sommelier-Tipp: Ratatouille lauwarm und den Rosé richtig kalt servieren – der Temperaturkontrast macht die Kombination lebendig.
Häufige Fragen
Passt auch Weisswein zur Ratatouille?
Ja – ein Vermentino oder Picpoul de Pinet mit Kräuternote funktioniert gut. Der Rosé bleibt aber die harmonischste Wahl.
Welcher Wein, wenn die Ratatouille als Beilage zu Lamm kommt?
Dann führt das Lamm: ein Syrah oder Bandol rot – die Ratatouille verträgt sich problemlos mit kräftigeren Roten, solange das Fleisch dominiert.
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