Auch bekannt als: Meunier, Müllerrebe, Pinot Meunier, Schwarzriesler
Der Schwarzriesling ist die leise, dunkle Stimme im Chor der deutschen Reben, ein Verwandter des Spätburgunders, der lieber im Halbschatten singt. In seinem Glas schimmert ein klares Rubinrot, eher zart als wuchtig, wie das letzte Licht eines Herbstabends über den Hügeln der Pfalz. In der Nase steigen Düfte von roten Beeren, Schlehen und einem Hauch von getrockneten Herbstblättern auf, manchmal umspielt von einer feinen Note nach Pilzen und nasser Erde. Am Gaumen zeigt er sich weich, seidig und zurückhaltend, mit einer kühlen, präzisen Säure, die an Morgennebel über kargen Weinbergen erinnert. Er ist ein Wein für leise Gespräche, für Holzbank und Wolldecke, für jene, die im Understatement die wahre Eleganz erkennen.
Schwarzriesling zeigt typischerweise Aromen von rote johannisbeere, erdbeere, himbeere, schlehe, cranberry. Körper: mittel · Säure: mittel · Tannin: mittel.
Schwarzriesling passt hervorragend zu Schweinebraten mit knuspriger Kruste und Klößen, Schwäbische Maultaschen in Butter und Zwiebeln geschwenkt, Käsespätzle mit röstzwiebeln, Gebratene Entenkeule mit Blaukraut, Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln, Pilzragout mit Semmelknödeln. Eine persönliche Empfehlung zu deinem konkreten Gericht bekommst du kostenlos von Henri, dem KI-Sommelier auf wine-pairing.online.
Schwarzriesling ist eine rote Rebsorte.
Die wichtigsten Anbaugebiete für Schwarzriesling: Württemberg, Pfalz, Baden, Rheinhessen.
Schwarzriesling wird typischerweise so ausgebaut: Meist im Edelstahltank oder großem Holzfass ausgebaut, selten in neuem Barrique, um die zarte Frucht und kühle Eleganz zu bewahren..
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